Wer braucht noch Geburtstage?

14 12 2008

Vergangene Woche war eine ziemlich ereignisreiche Woche in der auch mein Geburtstag fiel. Zunächst möchte ich aber meine Ziele vor der Woche noch einmal aufgreifen:

[x] 84 KG stabilisieren (again)
[] Mittwoch Fahrschule
[x] Blog: Geburtstag, Weihnachten, Der Tag An dem Die Erde Stillsteht
[] Schalke versaut Hoppenheim die Herbstmeisterschaft
[x] Pokergewinne und Silberstatus
[] Nebenjob

Den Großteil der Woche lag ich bei 84,x KG aber nun habe ich glaub ich wieder mächtig auf die Kacke gehauen. Zudem stehen nun diverse Weihnachtsessen an, sodass ich mit soliden 85KG das Jahr beenden möchte und dann nächstes Jahr straight abbauen möchte und vielleicht noch ein wenig strenger auf mein Essen achten möchte.

Fahrschule am Mittwoch habe ich leider wieder nicht geschafft. So wie ich mich kenne werde ich vor Neujahr auch nicht mehr zur Fahrschule gehen. Meine Motivation die guten Vorsätze für das nächste Jahr zu erfüllen werden dann wohl die letzte Möglichkeit sein meinen Führerschein zeitig in den Händen zu halten.

Beim Pokern lief es eigentlich ganz gut. Bei Full Tilt Poker bin ich nahezu break even wieder und mache dort konsequent Gewinne. Bei Titan Poker hab ich geringe Verluste gemacht aber ich bin optimistisch diese Woche dort auch weiter nach vorne preschen zu können. Zudem habe ich endlich den Silberstatus erreicht und werde in der nächsten Woche vermehrt Strategie büffeln.

Nebenjob hat sich leider wiederum nichts ergeben und auch hier siehts ähnlich  aus wie bei der Fahrschule. Ich muss dort endlich den Dreh kriegen! Schalke hat wiederum heute ein gutes Spiel abgeliefert und endlich zumindest durch Kampf, Einsatz und Leidenschaft sich ein Unentschieden verdient, weshalb ich nicht allzu enttäuscht bin.

Mein Geburtstag verlief auch eher so lala. Nach dem 18. Geburtstag freut man sich nicht mehr wirklich auf Geburtstage. Hat man sie früher noch entgegengeblickt, sind sie mir mittlerweile richtig egal. Ich werde ihn denke ich im Januar mit meinen Kumpels nochmal nachfeiern, weil in dieser Zeit viele wegen Weihnachten und allem Drum und Dran verhindert sind. So habe ich diese Woche lediglich mit meiner Family gefeiert und es war besser als erwartet aber dennoch sehr fade.

Geburtstagsfeiern finde ich im Kreise der Familie eigentlich nicht schlimm, es sei denn es ist der Eigene, was auch wohl daran liegt, dass ich ungern im Mittelpunkt stehe. Von daher sind Geburtstage nicht wirklich mein Fall, aber ich habe ihn ja jetzt überlebt.

Für die nächste Woche ist der Terminkalender eigentlich gut gefüllt. Es geht straight auf Weihnachten zu und solangsam macht sich auch ein bißchen Vorfreude breit. Meine Ziele für diese Woche lauten jedenfalls:

[] Fahrschule (mich selbst überraschen! oO)

[] Nebenjob ( mich selbst überraschen)

[] 84KG wieder stabilisieren

[] Blog: Jahresrückblicke?!

[] Schalke kommt im UEFA Cup weiter

[] Pokergewinne

[] Silberstrategiekrams





Fazit der Woche

8 12 2008

Nach dem gestern mein sonntäglicher Fazitblog nicht erschienen ist, fasse ich jetzt ein kurzes Fazit:

Diese Woche steht an
[] Mittwoch, Donnerstag Fahrschule
[x] 84 KG stabilisieren
[] Bewerbung Nebenjob
[x] Blog füllen!
[] Schalke haut Twente weg!

Ziemlich ernüchternd. Fahrschule werde ich diese Woche versuchen Mittwoch hinzugehen, mal schauen ob das gut geht. Nebenjob verläuft ein wenig im Sande und die Schalke Partie ist natürlich unglücklich gelaufen. Mein Gewicht hat sich in der letzten Woche positiv entwickelt, allerdings gibt es immer zum Wochenende einen Rückschlag.

Diese Woche steht u.a. mein Geburtstag an, worüber ich mich auch hier noch auslassen werde. Zudem ist ein weiterer Eintrag zur Weihnachtsproblematik geplant. Hier aber mal die Vorsätze für diese Woche:

[] 84 KG stabilisieren (again)
[] Mittwoch Fahrschule
[] Blog: Geburtstag, Weihnachten, Der Tag An dem Die Erde Stillsteht
[] Schalke versaut Hoppenheim die Herbstmeisterschaft
[] Pokergewinne und Silberstatus
[] Nebenjob

Ansonsten steht diese Woche nicht viel an. Donnerstag werde ich mal wieder das Kino aufsuchen und mir „Der Tag An Dem Die Erde Stillsteht“ zur Gemüte führen. Der Trailer ist bombastisch und macht Laune auf mehr. Leider folgt nach einem guter Trailer meist ein enttäuschender Film aber mal schauen wie es bei diesem ist.





James Bond goes Amok!

10 11 2008

Ich bin bekennender Filmliebhaber. Ich gucke sehr gerne Filme um aus der realen Welt zu entfliehen und um abzuschalten. Ein Film auf den ich mich schon seit Wochen gefreut habe war der neue Bond „Ein Quantum Trost“. Ich bin aufgewachsen in der Zeit wo Pierce Brosnan James Bond verkörperte und war daher nicht der große Bond Fan. Die Brosnan Bonds waren mir zu sehr übertrieben, lächerlich, voller Klischees, dafür aber auch sehr actionreich. Teilweise habe ich mir alte Bond Filme, sofern sie mal im TV liefen angeguckt und fand diese schon besser.

Pierce Brosnan als James Bond

Vor zwei Jahren gab es dann die große Überraschung. Daniel Craig wird der neue James Bond. Ich hatte von Anfang an meine Zweifel, denn Daniel Craig spiegelte nicht gerade den typischen James Bond wieder. So bin ich mit viel Pessimismus in „Casino Royale“ gegangen, da ich sowieso nicht der große Bond Fan bin. Allerdings wurde ich überrascht und es stelle sich für mich heraus, dass „Casino Royale“ der beste Bond ist, den ich je gesehen habe. Daniel Craig spielt die Rolle einfach perfekt, er entspricht nicht dem Bond Stereotypen, sondern bringt dem Charakter was erfrischendes Eigenes. So wird im Film mit zahlreichen Klischees aufgeräumt (allein die Martini Szene ist göttlich) und gibt auch von der Story so einiges her. Ich war rundum überrascht und zufrieden mit dem Film.

Dementsprechend habe ich mich auch schon auf „Ein Quantum Trost“ gefreut, auch wenn ich mit dem Titel so rein gar nichts anfangen konnte. Zum ersten Mal in der Bond Saga baut ein Teil auf dem anderen auf. Die Story um die verstorbene Liebesgefährtin Bonds wird aufgegriffen und zu Ende gebracht. Allein diese Tatsache mundete mir schon sehr. Bond begibt sich quasi auf einen Amoklauf und tötet nahezu alles was sich ihm auf seinem Racheweg entgegenstellt. Dabei wird schön herauskristallisiert, dass im Leben von Bond alles vergänglich ist, die Leute mit denen er sich abgibt alle sterben, weil er sich nicht wirklich um sie kümmert. Die schmale Rache Story ist zwar etwas sehr dünn, wird aber durch die stimmungsvollen, pulsierenden, schnellgeschnittenen Actionszenen in den Hintergrund gedrückt.

Zwar ist auch bei „Ein Quantum Trost“ alles wieder ein wenig sehr übertrieben und teilweise auch logisch aber dennoch wirkt es um einiges authentischer als die Brosnan Bonds. Dennoch bin ich bedingt durch die dünne Story ein wenig enttäuscht aus dem Kino gekommen, auch aufgrund der geringen Laufzeit. (kürzester Bond aller Zeiten) Vielleicht bin ich dank „Casino Royale“ auch mit zu hohen Erwartungen in den Film gegangen. Dennoch bin ich gespannt wie die Story nun weiterverläuuft und freue mich auf den nächsten Bond und bedanke mich nochmal bei Daniel Craig, welcher mich zum Bond Fan gemacht hat.

Daniel Craig als modifizierter Bond

Zum Schluss gibt es noch einen kleinen Einblick in meinen Gemütszustand der momentan eher schlecht ist. Die vorgenommene Jobsuche und die Besuche in der Fahrschule haben natürlich nicht stattgefunden, soll sich aber wieder mal in den nächsten Tagen ändern. In Sachen Gewicht musste ich dank McD auch wieder ein Kilo zunehmen und beim Pokern verfolgt mich eine Pechsträhne, sodass ich über einen eventuellen Neustart bei einem anderen Pokeranbieter nachdenke. Ich hoffe die nächsten Tage entpuppen sich positiver und ich krieg endlich was gebacken.

Tschöörööö!





Time is running out!

2 11 2008

Es ist wieder einmal Sonntag Abends. Für mich ist Sonntag Abends immer der ideale Zeitpunkt um die vergangene Woche zu resümieren und grundsätzlich gute Vorsätze für die nächste Woche zu fassen, die ich wiederum eh nicht einhalten werde. (s. Jobsuche, Führerschein etc.) 

Außerdem mach ich mir dann oft so meine Gedanken zum Leben. Heute darüber wie schnell die Zeit doch vergeht. Nach der Zeitumstellung wird es mittlerweile schon um 5 Uhr dunkel und ich vermisse jetzt schon die langen Sommernächte. Ich bin überhaupt ein Sommerkind. Dieses Herbstwetter macht mich krank. Das einzig gute daran ist typische Herbstmusik, die ich mir gerne zu Hause antue. Aber draußen bin ich dann äußerst ungern.

Naja auf jeden Fall ist mir klar geworden, dass nächsten Monat bereits mein 21. Geburtstag ansteht und es war zwar kein Schock aber doch eine ziemliche Überraschung. Es kommt mir so vor, als ob der letzte Geburtstag erst ein paar Monate her ist. Damals hab ich mir schon ziemlich viele Gedanken gemacht. 20 war für mich schon so eine Grenze, die ich ziemlich ungern überschritten bin.

Zum einen würd ich mich noch als sehr kindlich charakterisieren und zum anderen ist der nächste runde Geburtstag bereits die 30. Und nun ist schon das erste zwanziger Jahr ziemlich unspektakulär über die Bühne gegangen.

Ich erinnere mich nur zu gerne an meine Kindheit zurück. Zum einen war die Welt damals noch um einiges einfacher, schöner und vor allen Dingen langwieriger. Damals konnte einem die Zeit zwischen zwei Geburtstagen nicht kurz genug sein. Sie kam einen immer so unendlich lang vor. Mittlerweile herrscht genau das Gegenteil bei mir.

Die Zeit vergeht im Fluge und ich weiß nich ob das wirklich an dieser Kind / Erwachsenen Umstellung liegt oder doch an unserer schnellebigen Gesellschaft? Mir kommt es zuvor als fliegt das Leben nur an einem vorbei. Und ich wundere, dass gerade mir das auffällt, wo ich keinen wirklich geregelten Alltag habe und nichts besonderes regelmäßig tue.

Eigentlich müsste ich vor Langeweile und zuviel Zeit umkommen, doch dem ist nicht so. Naja ich versuche auf jeden Fall die Zeit mehr zu genießen und wahrzunehmen,

Zur vergangenen Woche bleibt eigentlich nicht viel zu sagen. Jobsuche und Führerschein hab ich mich natürlich nicht großartig drum gekümmert. Fahrschule ist für nächste Woche aber wieder fest vorgesehen und diese Woche werd ich es hoffentlich endlich mal schaffen die Jobsuche zu intensivieren. Beim Sport läuft es uahcn icht so schlecht. Die 86,x KG sind zwar noch nichts geworden aber ich halte mich konstant bei 87,3 und bin optimistisch, dass ich diese Woche die Marke durchbreche. Beim Pokern läuft es so lala. Ich hab gesehen, dass ich mein Spiel weiter intensivieren muss um mein angestrebtes Ziel zu erreichen, mal sehen ob ich da die Motivation aufrecht erhalten kann.

Nächste Woche steht also einiges an und ich werd euch wie gewohnt auf dem Laufenden halten.

 

Tschööörööö





TV Duell der anderen Art

20 10 2008

Am Freitagabend fand ein TV Duell der anderen Art stand, worüber ich gerne mal schreiben möchte und auch mal medial mal versuche mal Videos und Bilder in meinen Blogeinträgen eine Chance zu geben. Die Kontrahenten waren Thomas Gottschalk und Marcel Reich-Ranicki. Das Thema war das Niveau im deutschen Fernsehen.

Angefangen hat alles mit der Verleihung des deutschen Filmpreises. Marcel Reich-Ranicki sollte dort den Preis für sein Lebenswerk erhalten, lehnte diesen aber auf der Bühne bei seiner „Dankesrede“ ab und wetterte hingegen gegen die Veranstaltung und ihre Gewinner. Thomas Gottschalk rettete das Ganze indem er Reich-Ranicki beruhigte, ihn zu einer Diskussionsrunde im Fernsehen einlud und den Preis in Verwahrung nahm.

Als erstes kann ich überhaupt nicht nachvollziehen warum Herr Reich-Ranicki diesen Preis gewonnen hat. Sicherlich ist er eine wichtige Persönlichkeit, aber doch nicht im Fernsehen? Im Bereich der Literatur ist er einer der ganz Großen und auch seine Show „Das literarische Quartett“ habe ich mir öfters angeguckt. Viel mehr war er im Fernsehen allerdings nicht präsent. Für mich gehört er nicht zu jemanden der im Fernsehen was großartiges geleistet hat.

Wetten, dass... Moderator verteidigt das deutsche Fernsehen

Wetten, dass... Moderator verteidigt das deutsche Fernsehen

Am Freitag fand dann die Talkrunde zwischen Tommy Gottschalk und Herrn Reich-Ranicki statt. Während Reich-Ranicki seine Ansichten wiederholte, spielte Gottschalk den Gegenpart. Er bestätigt zwar, dass im Fernsehen auch geistiger Bullshit lief aber rechtfertigte dies u.a. damit, dass Fernsehsender auch auf die Quote angewiesen sind und geistig anspruchsvolle Sendungen generell eher geringere Quoten einfahren. Außerdem sei laut ihm die TV-Landschaft mittlerweile so breit gefächert, dass für jedem Geschmack was vorhanden ist.

In diesen Punkten stimmte ich mit Thomas Gottschalk absolut überein. Bei ca. 6 Millionen verschiedenen TV-Sendern läuft überall für jeden etwas. Den geistigen Bullshit kam man also ohne Mühe umgehen und sich kultiviertere Programme suchen. (s. ARTE)

In einem Punkt teile ich aber Reich Ranicki’s Ansichten. Und zwar bin ich der meinung, dass Kinder durchaus von Eltern kultiviertere Programme vorgesetzt bekommen sollten. Dies ist allerdings eine Sache der Erziehung der Eltern und nicht unbedingt der Medienlandschaft. Herr Reich-Ranicki sollte verstehen, dass die Zeiten sich ändern, auch im Fernsehen. Aus seiner Sicht mag das alles Quatsch sein aber wir sind damit aufgewachsen.

Genauso wird es sein wenn unsere Generation Ämter in der Politik übernehmen wird. Dann wird man sich auch kaum Gedanken über z.B. ein Killerspielverbot machen, weil wir damit aufgewachsen sind. Reich-Ranicki hat nicht das Recht das Fernsehen so runterzumachen und die Preisträger, die harte Arbeit in ihre Sachen investiert haben und die Preise größtenteils zurecht gewonnen haben so runterzumachen. Es ist aber auch nicht komplett sein Fehler, er passte nicht in die Veranstaltung, das hätte den Organisatoren auch ruhig auffallen dürfen.

Ich persönlich bin mit der Fernsehlandschaft so wie sie ist vollkommen zufrieden.

Was die anderen Dinge anbelangt stagniere ich größtenteils. Jobsuche, Führerschein hat sich nicht weiterentwickelt (morgen… wie immer) dafür aber mein Gewicht. 4 KG sind rüber, ein erster Schritt, jetzt gilt es den Kurs konsequent weiter zu verfolgen. Ich hoffe es gelingt mir, ich werde berichten.

Tschööörööö