Der unmoralische Montag

30 09 2008

Ein großen Teil meiner im Moment reichlich vorhandenen Freizeit verbringe ich mit TV-Serien. Der Ursprung wurde schon früh gelegt, nämlich als GZSZ die gute alte Mini-Playback Show am Freitag Abend verdrängt hatte. Ich als kleiner Knabe musste daraufhin mit meiner Mama zwangsläufig GZSZ gucken, was denke ich mal ein wesentlicher Grund für meine heutige Serien-Affinität ist.

Ein zweiter Grund ist die US-Actionserie „24″. Als mitlerweile pubertierender Knabe war ich natürlich begeistert von der Action und von den zahlreichenden und spektakulären Twists und somit entstand auch ein Drang nach mehr. Heutzutage verfolge ich Serien wie „Heroes“, „Dr. House“ oder „Eli Stone“.

Gestern jedenfalls starteten zwei andere Serien mit dem Namen „Californication“ und „Dexter“. Beide wurden in der bislang größten Werbekampagne von RTL2 unter dem Namen „Der unmoralische Montag“ verkauft. Man musste schon sehr blind und taub sein um die Werbung im Radio, TV, Zeitung und auf Plakaten zu übersehen bzw. zu überhören. Ich jedenfalls bin schon vor einiger Zeit auf beide Serien aufmerksam geworden und habe sie mir angeguckt.

Im Großen und Ganzen handelt es sich bei beiden Serien um absolut sehenswerte Sachen. Generell bevorzuge ich mittlerweile immer öfter Serien vor Filme. Das liegt ganz und einfach daran, dass Serien die Charaktere viel genauer bescheiben und eine Story viel detaillierter wiedergeben können als das es ein Film kann.

Ein großer Pluspunkt bei Serien ist für mich immer die Wiedererkennung in den Charakteren um denen es in der Serie geht. Und diese ist bei „Dexter“ und „Californication“ sehr groß.

„Dexter“ handelt um einen Serienmörder namens Dexter Morgan, welcher trotz seines „Hobbys“ bei der Polizei als Blutspuranalytiker arbeitet. Die Serie sorgte in Amerika für heftige Kontroverse, da in der Serie ein Serienmörder sympathisch verkauft wurde. So tötet Dexter, der im Übrigen bedingt durch geschichtliche Ereignisse quasi einen Mordzwang hat, nur Menschen, die der Strafverfolgung zu Unrecht entgangen sind. Ich vergleiche mich von der Persönlichkeit her mit Dexter, da er der ganzen Welt einen anderen Menschen präsentiert, als er wirklich ist und sich dabei ziemlich geschickt anstellt. Ich bin jetzt nicht der Typ Selbstmörder aber von den Charaktereigenschaften doch sehr ähnlich, nämlich zurückhaltend, oft in meiner eigenen Welt und teilweise auch verlogen. 

„Californication“ ist hingegen ein anderes Kaliber. Diese Serie handelt um einen Schriftsteller namens Hank Moody, dessen Leben nach den Umzug von New York nach Hollywood den Bach untergeht. Er verliert seine Familie, befindet sich in einer Schaffenskrise und schaut quasi nur zu. Aus Frust vögelt er sich durch die Frauenlandschaft und nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Serie besticht durch das radikale Brechen von Tabus und ist erfrischen offen. David Duchovny, den man sonst nur als Prototypen Fox Mulder aus Akte X kennt, spielt wirklich überragend. Ich hätte nie gedacht, dass er aus seiner Akte X Rolle mal herauskommt. Auf jeden Fall wird Hollywood in dieser Serie brutalst unterschwellig auf den Arm genommen und das zurecht.

Für alle die ähnlich serienbegeistert sind, sind diese beiden Serien Pflicht. Für alle anderen der perfekte Einstieg in die Serienlandschaft. RTL2 fabriziert nicht viel gutes Fernsehen aber in Sachen amerikanischen Serien beweisen sie einen guten Geschmack. (s. Heroes, 24)

Thumbs Up für den Unmoralischen Montag!

Morgen schreib ich dann mal was über das Wochenende.

Tschööörööö!





It’s me Mario (Raulito)

29 09 2008

Nach dem der Startschuss mit dem historischen erstem Post gefallen ist, ist es jetzt wohl an der Zeit ein paar Worte über meine Wenigkeit loszuwerden. 

Ich bin bereits stolze 20 Jahre alt (eine hässliche Grenze, wenn man bedenkt, dass die nächste 10 die 30 ist) und so gesehen quasi in der „Prime of my life“. Nur fühl ich mich noch nicht sorecht. Das hat verschiedene Gründe.

Der wichtigste Grund ist wohl, dass ich momentan nicht richtig weiß was ich mit mir anzufangen habe. Abitur habe ich in der Tasche, danach den Alibi Zivildienst geleistet um die wohl wichtigste Entscheidung in meinem Leben weiter herauszögern zu können. Nämlich die welche berufliche Richtung ich einschlage.

Generell zögere ich alles ziemlich lange heraus. Frei nach dem Motto „Ich habe ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitporblem habe“. Das Problem bei solchen Entscheidungen wie der über die berufliche Zukunft ist, dass niemand dir ein Zeitlimit vorgibt. 

Aufgrund von Bequemlichkeit steht jetzt aber wohl fest, dass ich zum Sommersemester 2009 mit einem BWL Studium beginnen werde. Quasi das nächste Alibi und die bequemlichste Lösung bis zum Berufsstart. Hinzu kommt noch das Massenfach BWL. Da drängt sich schnell der Gedanke auf, dass ich mich von der Masse mitziehen lasse in Ermangelung eigener Ideen. Dem ist aber nicht so. Ich habe ein Wirtschaftsgymnasium besucht und dort Spaß am BWL Unterricht gehabt und dementsprechend sehe ich meine Zukunft in diesem Bereich.

Dual Studiumplätze sind leider schwieirig zu bekommen und eine Lehre als z.B. Industriekaufmann halte ich nicht für besonders anspruchsvoll. Deswegen wird es für mich direkt zum Studium gehen. So solls in der Zukunft aussehen. Momentan machte ich rein gar nichts. Ich gammel Tag für Tag rum. Zögerlich such ich mir zwar ein Nebenjob um vor dem Studio noch ein bißchen Kohle zu scheffeln aber richtig motiviert gehe ich nicht gerade ran, was sich aber die nächsten Tage ändern soll. (wird hier auch berichtet)

Soviel zum Thema berufliches. Sesshaft bin ich in einem kleinen Kaff. Knapp 15.000 Einwohner umfasst unsere ländliche Gemeinde und viel ist dementsprechend nichts los. (mehr darüber im Wochenendbericht) Ich lebe zur Zeit mit meiner Schwester und meiner Mutter in einer eher kleinen aber feinen Wohnung. Meine Eltern sind geschieden, verstehen sich aber dafür noch sehr gut und meine Schwester macht gerade die Pubertät durch, was das Familienleben durcheinanderwirft. (dazu kommt auch noch das ein oder andere)

Von der Person her bin ich eher der ruhigere Typ. Kein Mann großer Worte. Ich bin sehr sportbegeistert. Jede Ballsportart liegt mir, insbesondere der Fußball. Leider bin ich aktuell kein aktiver Spieler, was u.a. an meiner Bequemlichkeit liegt. Trotzdem bin ich sportlich relativ aktiv. Ich mach ein bißchen Krafttraining, Jogge, fahre Fahrrad und am Wochenende wird ordentlich gebolzt. All das um die Zeit totzuschlagen bzw. um meinen Körper in shape zu halten. Leider zeichnet sich dort nämlich langsam aber sicher eine kleine Wampe ab, die ich den Kampf angesagt habe. (mehr oder minder erfolgreich)

Vielleicht interessiert es den einen oder anderen noch woher der Nick Raulitosn kommt. Wie schon erfahren bin ich ziemlich fußballbegeistert und dazu noch sprachlich gewandt. Dies hat sich insbesondere im Spanischunterricht bewährt und da ich dort einer der besten war und zudem (Eigenlob stinkt) ein durchaus talentierter Stürmer bin, lautet einer meiner Spitznahmen Raúl, angelehnt an den spanischen Stürmer, der zur Zeit bei Real Madrid spielt. Da ich mich aber eher als kleinen Raúl sehe, kam es zu Raulito und da dieser Nick hier schon besetzt war hab ich das „sytlische“ „sN“ drangehangen.

Wie man sieht bin ich keine wirklich interessante Person. Aber hinter der scheinbar langweiligen Fassade gibt es durchaus noch das eine oder andere zu berichten. Also Stay tuned!

Tschööröö!

Btw: Sieht vielleicht etwas unstrukturiert und lang aus aber ich bin zu bequem das Ganze nochmal zu überarbeiten. Der Grund warum ich näher auf meine Person eingehe (z.B. Name), ist der, dass ich es zukünftigen Arbeitgebern nicht zu einfach machen möchte meine Person zu ergründen und damit ich hier in Ruhe lästern kann ohne, dass mich Bekanntschafften dabei ertappen :P





Let’s get it started!

28 09 2008

Ich hab nicht sonderlich viel Lust großartig über meinen ersten Blogeintrag nachzudenken geschweige denn ihn irgendeiner Form zu zelebrieren. Er wird so nüchtern und simpel sein, wie alle anderen Einträge auch die hier folgen werden.

An sich hätte ich nie gedacht, dass ich dieser Bloggerwelle aufspringen werde. Aber genauso wie alle anderen trendigen Erscheinungen (s. StudiVZ etc.) kommt man dann irgendwie doch nicht drum herum. Das heißt nicht, dass ich diesen Blog schreibe, weil mittlerweile jeder Mensch einen hat. Im Gegenteil irgendwie hab ich gerade Bock mich in Form der geschriebenen Sprache über mein Leben zu äußern. Da ich ein Tagebuch mittlerweile zu veraltet und zu aufwendig finde, gibt es jetzt also diesen Blog.

Ich werde versuchen ihn recht aktuell zu halten und auch ein wenig zu „pimpen“. Das Ganze wird sich allerdings ein wenig ziehen, frei nach dem Motto „Learning by doing“.

Ziel des Blogs ist es eigentlich größtenteils mein eigenens Leben und insbesondere meine Gedanken später mal durch diesen Blog zurückverfolgen zu können. Eine große Herrschar an Besuchern erwarte und wünsche ich mir eigentlich nicht. Dennoch heiße ich die eine oder andere verwandte Seele gerne Willkommen.

Das solls dann auch sein mit dem historischen, ersten Eintrag. Ich denk mal die Tage haue ich mal etwas zu meiner Person und als Exempel für mein Leben einen ersten Wochenendsbericht rein.

Tschööröö!